Eisbären Berlin weiter Spitzenreiter
DEL-Spitzenduo strauchelt

Die Eisbären Berlin mussten am 28. Spieltag der DEL eine Niederlage gegen Nürnberg verkraften. Die Frankfurt Lions kamen gegen die Kölner Haie regelrecht unter die Räder.

HB BERLIN. Das Spitzenduo der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) musste Rückschläge einstecken, die Verfolger holten auf. Am 28. Spieltag ging Tabellenführer Eisbären Berlin nach dem 3:5 (1:0, 0: 2, 2:3) bei den Nürnberg Ice Tigers ebenso als Verlierer vom Eis wie die Frankfurt Lions, die mit 0:5 (0:1, 0:1, 0:3) bei den Kölner Haien die höchste Saisonniederlage kassierten.

Dennoch behaupteten die Eisbären mit 59 Punkten ihre Spitzenposition vor Frankfurt (56), der Abstand zu den Verfolgern schmolz allerdings.

DEL-Rekordmeister Adler Mannheim feierte mit 6:3 (4:1, 2:1, 0:1) gegen die Augsburger Panther den fünften Sieg in Folge und weist ebenso wie Vizemeister Köln 51 Zähler auf. Nürnberg folgt mit 49 Punkten auf Platz fünf. Hinter Augsburg (47) verbesserten sich die DEG Metro Stars (46) auf Rang sieben.

Der achtmalige deutsche Meister setzte sich nach zwei bitteren Heimpleiten überraschend mit 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) bei den Hamburg Freezers durch. Punktgleich auf dem achten und letzten Playoff-Platz folgt der ERC Ingolstadt nach dem 3:1 (2:0, 1: 1, 0:0)-Pflichtsieg gegen Schlusslicht Wölfe Freiburg, das die 16. Pleite in Folge kassierte. Aus den Playoff-Rängen heraus rutschte Hamburg (45).

Drei wichtige Punkte im Kampf um das Viertelfinal-Ticket fuhren die Kassel Huskies (39) beim 4:2 (0:1, 3:1, 1:0) bei den Iserlohn Roosters (35) ein.

Titelverteidiger Krefeld Pinguine (35) verlor dagegen weiter an Boden: Zwei Tage nach der Entmachtung von Trainer Butch Goring unterlag der Meister mit Haralds Vasiljevs an der Bande 2:3 (0:1, 2:0, 0:2) bei den Hannover Scorpions.

In Nürnberg brachte Denis Pederson die Eisbären vor 5 869 Zuschauern in Führung (10.). Doch Martin Jiranek (23.) und Konstantin Firsanow (34.) drehten noch vor der zweiten Drittelpause das Spiel zu Gunsten der Tiger. Nach dem Ausgleich durch Florian Keller (43.) sicherten Robert Tomik (44., 52.) und Vitalij Aab (48.) den Franken den 17. Saisonerfolg. Für Berlin traf noch einmal Keller (59.).

In der Kölnarena sahen 13 699 Zuschauer den höchsten Haie-Sieg der Saison. Brad Schlegel (4.), Jeremy Adduono (35.), Steve Palmer (43.), Kapitän Mirko Lüdemann (46.) und Eduard Lewandowski (53.) trafen für das Team von Bundestrainer Hans Zach. Die Gäste aus Frankfurt blieben erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg.

Vor 12 759 Fans in der ausverkauften ColorLine Arena in Hamburg brachte der Schwede Johan Molin die DEG, die zuletzt an der heimischen Brehmstraße 0:3 gegen Köln und 0:6 gegen Iserlohn verloren hatte, früh in Führung (3.). Nach dem 2:0 durch Pat Mikesch (43.) gelang den Freezers durch Mark Greig nur noch der Anschlusstreffer (47.).

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