Eishockey-WM
Schweden und Kanada kämpfen um WM-Titel

Die Eishockey-Auswahl Kanadas ist nur noch ein Spiel von der Titelverteidigung entfernt. Im Finale will Schweden Revanche für die Vorjahres-Niederlage nehmen.

HB BERLIN Titelverteidiger Kanada und die schwedische Eishockey-Nationalmannschaft kämpfen wie im Vorjahr um den Weltmeistertitel bei dem Turnier in Tschechien. Im Halbfinale besiegten die NHL-Profis die Slowakei mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) und sicherten sich damit den Einzug ins Endspiel. Der siebenmalige Weltmeister Schweden bezwang im zweiten Semifinalspiel die Auswahl der USA mit 3:2 (2:0, 1:1, 0:1).

Im Vorjahr hatten sich die Kanadier in Helsinki erst in der Verlängerung mit 3:2 ihren 22. WM-Titel gesichert. Am Sonntag kann der Olympiasieger von Salt Lake City alleiniger WM-Rekordgewinner vor der früheren Sowjetunion werden. Wie schon im Vorjahr müssen die Slowaken mit dem «Kleinen Finale» vorlieb nehmen. Der Weltmeister von 2002 kann wie 2003 in Helsinki Bronze und damit die vierte Medaille in fünf Jahren holen.

Vor 17.204 Zuschauern in der Sazka-Arena in Prag brachte Miroslav Satan die Slowaken in Führung. Nur zehn Sekunden nach dem ersten Bully im zweiten Drittel reagierte der 29-Jährige von den Buffalo Sabres am schnellsten, als nach einem Distanzschuss von Verteidiger Martin Strbak die Scheibe von der Bande zurückgesprungen war. Die Kanadier drängten danach auf den Ausgleich und wurden belohnt. Daniel Briere von den Buffalo Sabres traf in Überzahl zum 1:1 (33.).

Beim 2:1 der Nordamerikaner protestierten die Slowaken vehement: Torhüter Jan Hlasak kam hinter seinem Kasten nach einem Foul von Rob Niedermayer zu Fall, Shawn Horcoff schlenzte den Puck ins leere Tor (47.).

Einen guten Start erwischten die Schweden. Schon nach 18 Sekudnen erzielte Tanström die Führung für das Team des früheren Kölner Meistertrainers Hardy Nilson. Höglund erhöhte kruz vor der ersten Drittelsirene auf 2:0 (18:58).

Nachdem das Team der USA im Mitteldrittel kurzzeitig den Anschluss durch einen Treffer von Park (31:06) hergestellt hatte, sorgte Alexsson 16 Sekunden vor der letzten Pause für den alten Abstand (39:44). Halpern konnte in der Schlussminute des letzten Drittels nur noch auf 2:3 verkürzen (59:24).

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