Eklat in Gotha
Annahme des Fußballpokals verweigert

Der FC Rot Weiß Erfurt hat am Dienstagabend in Gotha zwar das Finale des Thüringer Fußball-Vereinspokals mit 2:0 nach Verlängerung gegen den FC Carl Zeiss Jena gewonnen. Doch nach dem Spiel verweigerten die Fußballerinnen die Annahme des Pokals.

dpa GOTHA. Der FC Rot Weiß Erfurt hat am Dienstagabend in Gotha das Finale des Thüringer Fußball-Vereinspokals mit 2:0 nach Verlängerung gegen den FC Carl Zeiss Jena gewonnen. Nach der Partie sorgten die Spieler und Funktionäre des Vereins für einen wohl Deutschland weit einmaligen Eklat: Die Erfurter verweigerten die Annahme der Trophäe und brüskierten damit nicht nur Rainer Milkoreit, den Präsidenten des Thüringer Fußball-Verbandes.

Mit der Aktion wollten die Erfurter gegen den aus ihrer Sicht benachteiligenden Termin des Pokalendspiels - nur zwei Tage nach dem Meisterschaftsfinale - protestieren. Dabei hatte ihr Manager den Termin selbst vorgeschlagen. Ob der Protest Folgen für die 1. DHB- Pokalrunde hat, ist noch nicht absehbar. Interims-Präsident Michael Leitenstorfer verteidigte die Reaktion der Mannschaft und des Trainers, der sich ebenfalls den Medien verweigerte, als angemessene Reaktion gegenüber den Landesverband.

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