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Elber ist Stuttgart zu teuer

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat von einer Verpflichtung Giovane Elbers Abstand genommen. «Ein Transfer liegt außerhalb jeglicher Reichweite», sagte Präsident Erwin Staudt.

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat von einer Verpflichtung Giovane Elbers Abstand genommen. «Ein Transfer liegt außerhalb jeglicher Reichweite», sagte Präsident Erwin Staudt.

Nach Zeitungsberichten war der UEFA-Cup-Teilnehmer an einer Rückkehr des brasilianischen Stürmers, der bereits von 1994 bis 1997 in Stuttgart spielte, interessiert. Der 31-Jährige steht noch bis 30. Juni 2005 beim französischen Meister Olympique Lyon unter Vertrag, möchte aber gerne wieder nach Deutschland, wo er bis zum vergangenen Jahr beim FC Bayern München spielte. Elber würde allein an Ablöse etwa drei Millionen Euro kosten.

Für einen vorzeitigen Wechsel von VfB-Abwehrchef Marcelo Bordon zum FC Schalke 04 haben die Stuttgarter ihre Bedingungen genannt. «Momentan sind nicht wir am Zug», sagte Staudt. Der Brasilianer sei sich mit dem Bundesliga-Rivalen, wo er wesentlich höhere Bezüge bekommen würde, handelseinig. Bordon hat in Gelsenkirchen einen von 2005 an laufenden Vertrag unterschrieben, will aber nach der verpassten Champions-League-Qualifikation des VfB bereits in diesem Sommer wechseln.

Behalten wollen die Schwaben nach Aussagen ihres Präsidenten die Mittelfeldspieler Horst Heldt (34) und Emanuel Centurion (21). Der 21-jährige Argentinier war im vergangenen Jahr für 2,5 Millionen Euro Ablöse verpflichtet worden und gilt als der größte Flop der Ära Felix Magath. Staudt ist jedoch optimistisch, dass sich Centurion noch durchsetzt. «Er hat in der letzten Phase der Saison im Training tolle Fortschritte gemacht.» Zudem werde die Integration des Talents gefördert, «um die psychologische Klammer zu lösen».

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