Elektrokonzern leidet unter Preisdruck
Bosch schnallt den Gürtel enger

Die Fertigung von Startern (elektrischen Anlassern) werde aus wirtschaftlichen Gründen teilweise ins ungarische Miskolc verlagert, teilte der Konzern am Dienstag in Stuttgart mit. Im kommenden Jahr sollen 110 Stellen wegfallen, 2004 weitere 410.

Reuters STUTTGART. Weitere Pläne für einen Stellenabbau in anderen Bereichen gebe es aber nicht, sagte ein Bosch-Sprecher. Die ausgereifte Starter-Technik biete keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten, weshalb ein scharfer Preisdruck entstanden sei. Dem hohen Kostendruck der Autohersteller könne nur mit einer Verlagerung ins Ausland begegnet werden.

Betriebsbedingte Kündigungen seien dabei voraussichtlich nicht zu vermeiden, teilte Bosch weiter mit. Der Elektrokonzern rechnet im laufenden Jahr um Zukäufe bereinigt mit einem stagnierenden Umsatz von 35 (2001: 34) Mrd. Euro und erwartet auch 2003 keine Erholung der Konjunktur. Im vergangenen Jahr hatte Bosch 1,4 Mrd. Euro vor Steuern verdient.

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