Elektronik
Xerox streicht fast jeden dritten Arbeitsplatz in Deutschland

dpa ULM. Der weltgrößte Kopiermaschinenproduzent Xerox will bis März kommenden Jahres in Deutschland 665 Stellen in Deutschland streichen. Dies entspreche knapp einem Drittel aller Beschäftigten an den Standorten in Deutschland, bestätigte eine Sprecherin des US- Unternehmens am Montag anlässlich der ersten Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter der süddeutschen Standorte in Ulm. Xerox war in den vergangenen Monaten tief in die roten Zahlen gerutscht. Durch den Stellenabbau solle Xerox in Deutschland wieder schlagkräftiger werden, sagte die Sprecherin.

Die Betriebsratsvorsitzende von Xerox in Stuttgart, Grätel Votteler, kündigte den erbitterten Protest gegen die Pläne an. "Denen fällt wohl nichts besseres ein, als Stellen zu streichen", sagte Votteler am Rande der Veranstaltung in Ulm. "Wir werden das nicht hinnehmen." In den vergangenen Monaten hatte das US-Unternehmen mit Sitz in Stamford (Connecticut) drastische Umsatzrückgänge verbucht. In den ersten neun Monaten 2000 machte Xerox einen Verlust von 265 Mill. $ (rund 580 Mill. DM) nach einem Gewinn von 1,1 Mrd. $ ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel um zwei Prozent auf 13,6 Mrd. $.

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