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Elektronikkonzern NEC will GPRS-Telefone in Europa anbieten

Reuters TOKIO. Der japanische Elektronikkonzern NEC will mit internetfähigen Mobiltelefonen mit GPRS-Technik (General Packet Radio Services) in den europäischen Markt einsteigen. Vizepräsident Ben Nakamura sagte, NEC wolle seine Europa-Offensive noch in diesem Jahr starten. "Das Tor in den Markt sind Mobiltelefone mit Internettechnologie", sagte Nakamura. Der GPRS-Standard erlaubt schnellere Datenübertragungen, da für die Technik die gleichzeitige Nutzung eines Mobilfunkkanals durch mehrere Nutzer ermöglicht.

Die NEC-Handys würden sowohl den derzeitigen europäischen WAP (Wireless Application Protocol)-Service für begrenzten Internetzugang als auch den auf GPRS basierenden "i-mode"-Service anbieten, kündigte Nakamura an. Dafür arbeite NEC mit einem amerikanischen Chip-Hersteller zusammen. Nakamura nannte keinen Namen, aus Unternehmenskreisen verlautete jedoch, dass NEC mit der Agere Systems kooperieren werde. NEC ist der letzte japanische Mobiltelefonproduzent, der in den harten Wettbewerb auf dem europäischen Markt eintritt. Partnerschaften mit anderen Mobiltelefonherstellern schloss Nakamura aus. "Wir werden allein in Europa antreten", sagte er.

Erst am Vortag hatten der japanische Wettbewerber Sony und der schwedische Handy-Produzent Ericsson angekündigt, künftig gemeinsam Mobiltelefone entwickeln und vermarkten zu wollen. Der japanische Handyhersteller Mitsubishi Electric hat eigenen Angaben mit der weltweiten Nummer Zwei der Branche, Motorola, über eine Zusammenarbeit bei der Handy-Produktion gesprochen. Derzeit werden Mitsubshi Electric zufolge aber keine Verhandlungen geführt.

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