Elektroniktitel unter Druck
Nikkei durch Yen-Stärke und US-Vorgaben belastet

Der Nikkei-Index ist am Montag an der Tokioter Börse um rund zwei Prozent eingebrochen, was Händler mit der Talfahrt an den US-Aktienbörsen und dem weiteren Anstieg des Yen-Wechselkurses zum Dollar begründeten. Davon seien vor allem die Aktien von exportorientierten Unternehmen betroffen, hieß es.

Reuters TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei Index lag im frühen Nachmittagshandel mit 1,95 im Minus bei 10 394 Punkten, der breiter gefasste Topix-Index verlor um 1,53 % auf 1 003 Zähler.

Nach Angaben von Börsianern hielten sich die Anleger durch die schwachen US-Börsen und dem starken Yen vom Kauf von Elektronik-Titeln wie Sony zurück. Sony-Aktien gaben um 2,15 % nach.

Der Dollar war zuvor zur japanischen Währung auf 116,30 Yen gefallen, dem tiefsten Stand seit zehn Monaten. In der vergangenen Woche hatte der US-Börsenindex Dow-Jones um 7,4 % nachgegeben und verzeichnete damit den stärksten Rückgang seit dem Einbruch nach den Anschlägen vom 11. September.

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