Elektronische Regelung senkt Energieverbrauch
Neue Heizungspumpe benötigt weniger Strom

Umwälzpumpen in Heizungsanlagen gelten als Stromfresser - sie machen bis zu zehn Prozent des Stromverbrauchs in privaten Haushalten aus. Die Dortmunder Wilo GmbH hat nun eine neue Technik für Strom sparende Pumpen entwickelt, die in Heizungs- und Solaranlagen eingebaut werden können.

rd DORTMUND. Die neuen Heizungspumpen sollen auch dank elektronischer Regelung 40 bis 50 % weniger Energie als die herkömmliche Variante verbrauchen. Gegenüber alten, ungeregelten Pumpen, die noch häufig im Einsatz sind, sollen sie sogar bis zu 70 % Energie sparen.

Umwälzpumpen sorgen für eine rasche Verteilung des Heizwassers in Gebäuden. In Deutschland sind laut einer Studie des Karlsruher Informationsdienstes Bine mehr als 30 Mill. Stück im Einsatz. Sie machen zusammen etwa 3,5 % des gesamten Stromverbrauchs aus. Die neuen Pumpen sind laut Bine zwar im Schnitt etwa 15 % teurer als bisher genutzte Modelle. Die Mehrkosten würden sich jedoch durch den eingesparten Strom in zwei bis vier Jahren amortisieren.

Wilo hat Prototypen für unterschiedliche Leistungsbereiche entwickelt und bereits eine Musterserie von einigen hundert Stück in den Feldtest geschickt. Prinzipiell lassen sich auch bei Solaranlagen die Strom fressenden herkömmlichen Pumpen ersetzen. Die neuen Prototypen könnten an die speziellen Bedürfnisse dieser Anlagen angepasst werden und damit den Wirkungsgrad verdreifachen, heißt es in der Mitteilung des Informationsdienstes.

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