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Elf Menschen bei Terroranschlägen ermordet

Sechs Männern in einem abgelegenen Vorort der ostalgerischen Hafenstadt Skikda (500 Kilometer von Algier entfernt) wurden die Kehlen durchgeschnitten.

dpa ALGIER. In Algerien sind wieder elf Menschen bei Terroranschlägen umgebracht worden. Das berichtete die nicht- staatliche Presse des Landes am Mittwoch. Danach wurden sechs Männern in einem abgelegenen Vorort der ostalgerischen Hafenstadt Skikda (500 Kilometer von Algier entfernt) die Kehlen durchgeschnitten. Bei den Toten handelt es sich um zwei Armee-Angehörige und vier ehemalige Wehrpflichtige.

Nach Informationen der Presse war eine etwa 40-köpfige Terrorgruppe am Sonntagabend in ein Cafe eingedrungen, hatte die Opfer gezielt in ihre Gewalt gebracht und dann nacheinander ermordet. Bevor die Killer unerkannt fliehen konnten, hätten sie sich als Mitglieder der Bewaffneten Islamischen Gruppen (GIA) zu erkennen gegeben. Zwei Tage zuvor war in der östlich von Skikda gelegenen Küstenstadt Kollo ein 40 Jahre alter Mann ermordet worden.

Wie die Presse außerdem meldete, wurden am vergangenen Montag in Kolea nahe Algier ein 67 Jahre alter Rentner und dessen Ehefrau französischer Abstammung in ihrem Wohnhaus im Stadtzentrum umgebracht. Im Bezirk Batna (500 Kilometer südöstlich Algiers) starben zwei Zivilisten an einer von Wegelagerern errichteten Straßensperre.

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