Ellison bekräftigt Prognose
Oracle-Ergebnis "nicht so hässlich"

Der operative Gewinn des weltweit zweitgrößten Software-Herstellers Oracle liegt nach Angaben seines Chefs Larry Ellison im vierten Quartal nicht unter den Analysten-Erwartungen.

Reuters PALO ALTO. Ellison sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz: "Wenn wir einen operativen Gewinn weniger als zwölf Cents je Aktie erzielt hätten, hätten wir gewarnt. Wir taten dies aber nicht".

Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Schnitt den Gewinn je Aktie mit zwölf Cents prognostiziert. Der Finanzchef von Oracle, Jeff Henley, hatte Mitte März für das abgelaufene Quartal einen Gewinn je Aktie zwischen 13 und 14 Cents vorausgesagt. Im vierten Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 15 Cents erzielt.

Der Kurs der Oracle-Aktie fiel während des Quartals bis auf 7,25 Dollar, weil Analysten und Anleger vermutet hatten, dass das Unternehmen seine Gewinn- und Umsatzziele nicht erreichen werde. Ein Bericht des Forschungsinstituts Gartner, wonach IBM Oracle 2001 beim Verkauf von Datenbank-Software von der Position Nummer eins verdrängt hatte, verstärkten Analysten zufolge die Sorgen über das Oracle-Ergebnis im vierten Quartal.

"Es sieht aber nun nicht so hässlich aus", sagte ein Analyst. Analysten erwarten den Oracle-Umsatz im vierten Quartal mit 2,6 Milliarden Dollar, nach 3,3 Milliarden Dollar im Vorjahr.

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