EM-Qualifikation
Färöer-Team ist vor Rudis Truppe nicht bange

"Mit Respekt, aber ohne jede Angst" will der Nationaltrainer Henrik Larsen, seine Elf am Mittwoch gegen Deutschland auf den Rasen schicken. Die Niederlage seines Teams gegen Island nimmt er nicht weiter tragisch.

dpa TORSHAVN. Larsen sagte am Montag zu der knappen 1:2-Niederlage gegen Island von Samstag: "Dass wir durch ein Tor in der letzten Minute verloren haben, war natürlich bitter. Aber so ist Fußball." Dennoch habe seine Mannschaft eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt, darauf könne sie für das Spiel gegen die Deutschen aufbauen.

Larsen glaubt zudem, dass die ärgerliche Niederlage schnell vergessen sei, zumal am Mittwoch im Duell mit dem Vizeweltmeister das "größte Sportereignis in der Geschichte der Färöer" anstehe. Seine Elf sei ohne Verletzte aus Island zurückgekehrt. Dass das deutsche Team nach dem 1:1 gegen Schottland unbedingt drei Punkte aus dem längst ausverkauften Stadion in Torshavn (Platz für 6 000 Zuschauer) mitnehmen wolle, ändere nichts an der Einstellung der Platzherren: "Wir werden alles geben, um zu gewinnen." Schon das knappe 1:2 beim Hinspiel in Hannover habe gezeigt, dass auch ein so kleines Fußball- Land (6 000 aktive Spieler) gegen die ganz Großen mithalten könne.

Larsen spricht aus eigener Erfahrung: Er hatte als dänischer Nationalspieler 1992 beim überraschenden Sieg im EM-Finale seines Landes gegen Deutschland in Göteborg mitgespielt - und will diese Erfahrung nun zur Motivation nutzen: "Da hab' ich erlebt, dass man auch gegen klare Favoriten sehr wohl gewinnen kann."

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