EM.TV-Chef Haffa räumt das Feld
Zwischenruf: Goldener Handschlag

Viel gelobt, viel gescholten: Der scheidende Chef des ehemaligen Börsen-Highflyers EM.TV, Thomas Haffa, war ein Produkt der Börseneuphorie. Mit dem Stimmmungsumschwung an den Wachstumsmärkten waren auch seine Stunden gezählt. Verwunderlich ist höchstens, dass er jetzt erst geht.

Das letzte Kapitel der Geschichte Haffa ist dennoch nicht geschrieben. Noch immer stehen die Vorwürfe von Kursmanipulation und Insidergeschäften im Raum. Dass er, der mit seiner abenteuerlichen Geschäftspolitik viele Menschen reicher, am Ende aber auch ärmer gemacht hat, bei seinem Abgang mehr als 75 Millionen Euro kassiert, hinterlässt auch deswegen einen faden Beigeschmack.

Dass die Börse darauf mit einem Feuerwerk für die Aktie reagiert ebenfalls. Es erinnert an das Anlegerverhalten, das im Jahr 2000 die Kurse in absurde Höhen getrieben hat. Denn die Probleme von EM.TV sind mit Haffas Rücktritt noch lange nicht alle gelöst.

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