EM üblicherweise umsatzfördernd
Nur Griechenland macht Adidas noch Freude

Die EM in Portugal ist ein großes Geschäft für viele Unternehmen. Deutschlands größter Sportartikelhersteller fungiert als Ausrüster für zahlreiche renommierte Teams - von denen fast alle schon ausgeschieden sind.

FRANKFURT. Der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon rechnet nicht mit Umsatz- oder Gewinneinbußen durch das frühe Ausscheiden seiner Werbeträger wie Frankreich, Spanien und Deutschland bei der Fußball-Europameisterschaft.

"Es ist sicherlich nicht so gut für uns, wir erwarten aber definitiv keinen konkreten Umsatz- und Gewinneinfluss. Es ist alles schon passiert für dieses Jahr", sagte Finanzvorstand Robin Stalker am Mittwoch auf einer Kapitalmarktkonferenz in Frankfurt. "Wir haben unseren Umsatz schon, das gefährdet ihn nicht", sagte er.

Großereignisse wie die Fußball-EM in Portugal kurbeln üblicherweise die Umsätze der großen Sportartikelhersteller an. Von den vier Mannschaften im Halbfinale trägt nur Griechenland Adidas-Trikots. Weltmarktführer Nike ist dagegen noch mit zwei Teams (Niederlande und Portugal) vertreten, Ausrüster der Tschechen ist Puma.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Finanzvorstand die Prognosen des fränkischen Unternehmens: Adidas-Salomon erwarte für 2004 ein Umsatzwachstum zwischen drei und fünf Prozent sowie eine Gewinnsteigerung um zehn bis 15 Prozent.

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