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EMI und Time Warner wollen Plattenfirmen verkaufen

Der britische Musikkonzern EMI und die amerikanische Time Warner haben Branchenkreisen zufolge angeboten, Plattenfirmen zu verkaufen, um die Genehmigung der Europäischen Kommission (EU) für ihre geplante Fusion zu erhalten

Reuters BRÜSSEL. Das Angebot umfasse den Verkauf von jeweils einer Plattenfirma in Frankreich, Dänemark, Griechenland und Spanien sowie die Beteiligung an Musikverlagen, hieß es aus den Kreisen am Mittwoch. Die Unternehmen hätten ebenfalls vorgeschlagen eine Reihe von Lizenzverträgen zu kündigen und Dritten Lizenzverträge für die Publikation ihrer Kataloge in Griechenland, Portugal, Schweden, Norwegen, Dänemark und Frankreich anzubieten.

Darüber hinaus hätten die beiden Firmen angeboten, für die nächsten fünf Jahre ihre Musik nicht exklusiv über Internet Service Provider, die an America Online (AOL) angegliedert sind, zu verbreiten. Time Warner will sich außer mit EMI auch mit dem weltweit größten Internet-Dienstleister AOL zusammenschließen.

Die EU-Kommission hat bis zum 18. Oktober Zeit, über die Pläne von EMI und Time Warner zu entscheiden. Die Kommission hatte gegen die Fusion wettbewerbsrechtliche Bedenken geäußert. Die Frist für AOL/Time läuft sechs Tage später ab.

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