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EMI will Online-Musik auch bei Konkurrenz verkaufen

Der britische Musikkonzern EMI will einem Zeitungsbericht zufolge sein digitalisiertes Musikrepertoire auch über die konkurrierende Online-Plattform Pressplay anbieten.

Reuters NEW YORK. Damit sei EMI der erste Musikfirma, die mit beiden von den großen Konzernen geplanten Musikangeboten im Internet kooperieren will, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe. Pressplay gehört den EMI-Konkurrenten Sony und Vivendi Universal . EMI entwickelt mit der Bertelsmann Music Group (BMG), mit AOL Time Warner und RealNetworks die Plattform MusicNet.

EMI und Pressplay wollten ihre Kooperation am Dienstag bekannt geben, berichtete das "Wall Street Journal" weiter. EMI werde sich nicht an Pressplay beteiligen, aber Lizenzen für sein in den USA vertriebenes Repertoire an die Plattform vergeben. Unter Berufung auf mit den Kooperationsverhandlungen vertraute Kreise berichtete die Zeitung weiter, MusicNet hoffe auch darauf, Songs von Universal und Sony Music über das Internet verkaufen zu können.

Mit MusicNet und Pressplay versuchen die großen Musikunternehmen das Kundenpotenzial von Internet-Nutzern zu erschließen, die sich komprimierte Musikdateien aus dem Web herunterladen. Einer der auslösenden Faktoren war die von einem US-Teenager entwickelte und inzwischen geschlossene Tauschbörse Napster, die binnen einiger Monate Mill. Nutzer registrieren konnte.

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