Emnid-Studie
Windows-Dominanz ist die größte Barriere für Linux-Nutzung

Die dominierende Stellung des Microsoft-Betriebssystems Windows ist die größte Barriere für eine private Nutzung der Alternative Linux.

ap HANNOVER. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Emnid, die am Wochenende auf der Cebit in Hannover vorgestellt wurde.

Der für IT-Themen zuständige Emnid-Direktor Wolfgang Best erklärte jedoch, dass Linux auch ein hohes Potenzial habe, um umsteigewillige Windows-Nutzer zu gewinnen. Von den Befragten, die eine PC-Neuanschaffung planen oder ihren Computer aufrüsten wollen und Linux bereits kennen, erklärten der Studie zufolge 23 %, dass sie einen Umstieg auf Linux in Erwägung ziehen.

Hardware und Software wird vorrangig für Windows entwickelt

Als Nachteil des freien Betriebssystems wird aber von 16 % der Linux-Kenner der Umstand angeführt, dass Linux erst von wenigen PC-Anwendern eingesetzt wird. Die Folge davon ist, dass neue Hardware und Software vorrangig für die Windows-Plattform entwickelt werden. Andere Nachteile sind der Studie zufolge umständliche Installation und Bedienung. Als Hauptvorteile werden hohe Stabilität, Sicherheit und geringe Anschaffungskosten genannt.

Von den 1 147 befragten PC-Nutzern, die mit einer Neuanschaffung oder Aufrüstung ihres Systems liebäugeln, setzen 85 % eine der verschiedenen Windows-Versionen auf ihrem Heimcomputer ein. Auf die Dienste von Linux bauen sieben Prozent dieser Gruppe von Befragten. Der Technik-Vorstand der Suse Linux AG, Dirk Hohndel, stellte den zur Cebit neu eingeführten "Enterprise Server" vor. Diese dritte Ausgabe der Linux-Distribution von Suse (nach den Versionen "Personal" und "Professional") ist besonders zum Einsatz für Großrechner gedacht, die als Server ein Firmennetz bedienen. Bei diesem Einsatzzweck hat Linux nach einer Erhebung des Marktforschungsinstituts IDC bereits eine Reichweite von 27 %.

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