Emnid-Umfrage
Frankfurt ist die neue deutsche Internet-Hauptstadt

Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland ist einer Studie zufolge bis zum Mai hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Reuters MÜNCHEN. Im vergangenen Jahr hätten 10,4 Prozent aller über 14-jährigen in Deutschland die Anschaffung eines Internetanschlusses geplant - aber nur weniger als die Hälfte hätten ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Forschungsinstituts Emnid im Auftrag des Branchenvereins Initiative D21.

Bis zum Mai 2002 sei die Zahl der Internetnutzer in Deutschland gegenüber dem Vorjahr zwar um drei Millionen auf 26,7 Millionen Menschen gestiegen. Mehr als die Hälfte der Deutschen nutze das Internet aber nach wie vor nicht und plane dies auch nicht in Zukunft.

Die Umfrage unter 30.000 Personen über 14 Jahren ergab ferner, dass in Westdeutschland 43 Prozent der Bevölkerung über einen Internetanschluss verfügen, in Ostdeutschland 37 Prozent.

Gründe für die fehlende Internetnutzung seien vor allem die Kosten für Computer und Gebühren, fehlende Anleitung und die mangelnde Aufbereitung von Inhalten. Frankfurt löste Berlin als Internet-Hauptstadt Deutschlands ab, wo 53 Prozent der Haushalte online sind, gefolgt von Dresden und Stuttgart mit jeweils 51 Prozent und München mit 50 Prozent.

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