Empfang schlechter
Test: Strahlenschützer für Handys wirkungslos

Laut Hersteller sollen die kleinen Geräte, die auf die Antenne des Handys aufgesteckt werden, die Funkwellenbelastung verringern.

ddp HAMBURG. Die Strahlenschutz-Aufsätze für Handys sind wirkungslos. Die Strahlenbelastung sei die gleiche - ob mit oder ohne Schutzkappe, teilte das Fachmagazin Computer Bild am Montag in Hamburg mit. Laut Hersteller sollen die kleinen Geräte, die auf die Antenne des Handys aufgesteckt werden, die Funkwellenbelastung verringern.

Dem Test-Ergebnis von Computer-Bild zufolge "schlucken" zwar die Aufsätze einen Teil der Sendeenergie des Handys. Die Mobilfunk-Basisstationen (Sendemasten) regeln jedoch die Sendeleistung des Handys per Funkbefehl sofort wieder hoch, um die Verluste auszugleichen. Der Handy-Benutzer müsse sogar mit negativen Auswirkungen der sinnlosen Produkte rechnen: Der Empfang des Handys sei mit aufgesetzter Schutzkappe schlechter. Außerdem leiste der Handy-Akku dadurch mehr und entlade sich schneller, heißt es.

Die Experten raten, nur Handys mit guter Sende- und Empfangsqualität zu benutzen. Diese Mobiltelefone würden mit niedriger Sendeleistung eine qualitativ gute Verbindung halten. Das Handy sollte nach Angaben der Tester einen möglichst niedrigen «SAR»-Wert haben. Dieser zeigt, wie sehr ein Handy den Kopf des Benutzers mit Funkwellen belastet. Auch könne der Handy-Benutzer eine Freisprecheinrichtung benutzen, damit das Handy nicht ans Ohr gehalten werden muss.

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