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EnBW rechnet 2001 mit Umsatzanstieg auf 15 Milliarden DM

Reuters KARLSRUHE. Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) rechnet für das Geschäftsjahr 2001 mit einem deutlichen Umsatzanstieg. Die Erlöse dürften auf 15 Milliarden DM von zuvor 11,4 Milliarden DM steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werde höher und der Jahresüberschuss deutlich höher ausfallen als 2000, sagte EnBW-Chef Gerhard Goll, ohne genaue Zahlen zu nennen. Das Wachstum solle vornehmlich durch Partnerschaften erfolgen. Allerdings würden die Ergebnisse sowohl des Vorjahres als auch des laufenden Jahres auf Grund von Durchleitungsverweigerungen und überhöhten Durchleitungspreisen der Konkurrenten um mehrere 100 Millionen DM belastet, fügte er hinzu.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Jahresüberschuss von EnBW um 29,8 Prozent auf 351 Millionen DM, hieß es weiter. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank hingegen um 43,7 Prozent auf 448 Millionen DM. Der Umsatz erhöhte sich unterdessen um 45,8 Prozent auf 11,4 Milliarden DM. Der Stromabsatz wuchs im Berichtszeitraum um 42,2 Prozent auf 77,9 Milliarden Kilowattstunden (kWh), sagte Goll.

Einige Stromnetz-Betreiber verlangten zur Durchleitung des Stromes überhöhte Preise, sagte Unternehmenssprecher Klaus Wertel. Andere wiederum verweigerten die Durchleitung zum Endkunden. EnBW müsse dann den Strom für diese Kunden vom örtlichen Betreiber einkaufen. Die erhöhten Preise könnten aber nicht an die Kunden weitergegeben werden, sagte Wertel. EnBW, die über ihre Tochter Yello bundesweit Strom vertreibt, sehe sich insbesondere in Ostdeutschland großen Widerständen ausgesetzt.

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