Ende des Jahres betriebsbereit
Reifenkonzerne gründen Internet-Handelsplattform

Die sechs weltweit größten Reifen- und Gummihersteller planen die Internet-Plattform RubberNetwork.com. Vom neuen Marktplatz erhoffen sie sich vor allem Kosteneinsparungen bei Einkauf und Beschaffung.

Reuters HANNOVER. Der von den sechs weltweit größten Reifen- und Gummiherstellern geplante globale Internetmarktplatz "RubberNetwork.com" für Einkauf und Beschaffung nimmt Gestalt an. Wie der Autouzulieferkonzern Continental AG am Freitag in Hannover mitteilte, haben die sechs Gründungsgesellschaften am Freitag eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Damit sei der nächste Schritt zur Einrichtung des Internetmarktplatzes getan. Ende des Jahres solle die Internetplattform betriebsbereit sein, hieß es.

Von dem Internetmarktplatz erhoffen sich die an dem Vorhaben beteiligten Unternehmen erhebliche Kosteneinsparungen und eine höhere Effizienz bei Einkauf und Beschaffung. Neben Continental sind die US-Firmen Goodyear und Cooper Tire, die französische Michelin SA, Pirelli in Italien und die japanische Sumitomo Rubber beteiligt.

Die Einkäufe der Reifen- und Gummiindustrie belaufen sich den Angaben zufolge auf jährlich rund 50 Mrd. $. Die Initiative strebt nach früheren Angaben eine enge Zusammenarbeit auch mit anderen Handelsplätzen an. Dies gilt besonders für die elektronischen Handelsplätze der Automobilindustrie. Im Februar hatten General Motors, Ford und Daimler-Chrysler einen elektronischen Marktplatz für Autoteile angekündigt und ebenfalls weitere Teilnehmer eingeladen. Auch der Volkswagen-Konzern hat einen Internetmarktplatz angekündigt.

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