Endgültige Diagnose in Auftrag gegeben
Zwei neue BSE-Verdachtsfälle in Bayern

In Bayern sind zwei weitere Rinder entdeckt worden, die möglicherweise an BSE erkrankt sind. Dies teilte Sozialstaatssekretär Georg Schmid am Sonntag in München mit

ap MÜNCHEN. In Bayern sind zwei weitere Rinder entdeckt worden, die möglicherweise an BSE erkrankt sind. Dies teilte Sozialstaatssekretär Georg Schmid am Sonntag in München mit.

Bei dem einen Rind handelt es sich um ein Tier aus einem Betrieb im südbayerischen Landkreis Cham. Die verdächtige Probe stamme aus einer Schlachtung des Schlachthofes in Furth am Wald vom 15. Dezember, erklärte Wald. Es sei am 12. März 1996 geboren und habe den Bestand bis zur Schlachtung nicht gewechselt. Nach dem positiven Ergebnis der Schnelltests warte man jetzt auf das Ergebnis der Untersuchung der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten in Tübingen, das in drei bis vier Tagen feststehe. Das Material sei bereits auf dem Weg dorthin.

Im zweiten Fall handelt es sich um eine Kuh aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, die in Baden-Württemberg geschlachtet wurde. Die dortigen Behörden hätten Bayern über den Verdacht informiert, erklärte Schmid. Auch in diesem Fall ist die Bundesforschungsanstalt Tübingen damit beauftragt, die endgültige Diagnose zu stellen.

Erst am Samstag war der erste BSE-Verdachtsfall in Bayern bekannt geworden. Dabei handelte es sich um ein 1995 geborenes Rind aus dem Oberallgäu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%