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Enel: Nach Börsenplatzierung von Staatsanteil großzügige Dividendenzahlung

Der italienische Stromkonzern Enel will seinen Anlegern nach der für Ende Oktober geplanten Börsenplatzierung von bis zu 20 Prozent der Enel-Aktien aus Staatsbesitz großzügige Dividenden zahlen. Am 25.

dpa-afx FRANKFURT. Der italienische Stromkonzern Enel will seinen Anlegern nach der für Ende Oktober geplanten Börsenplatzierung von bis zu 20 Prozent der Enel-Aktien aus Staatsbesitz großzügige Dividenden zahlen. Am 25. November sollen die neuen Aktionäre eine Sonderausschüttung von 25 Cent bekommen, sagte Enel-Chef Paolo Scaroni der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montagausgabe). Finanziert werde dies aus der Börsenplatzierung des Überlandnetzes für Strom in Italien.

Für 2005 kündigte Scaroni zudem eine Dividende von mindestens 36 Cent an. Im Herbst 2005 solle es noch einmal eine Sonderdividende von zwölf Cent aus dem Verkauf weiterer Aktien des Überlandnetzes geben, sagte er der Zeitung. Darüber hinaus sollen italienische Kleinaktionäre nach einem Jahr noch mit fünf Prozent an Gratisaktien belohnt werden. Insgesamt errechne sich eine Rendite von 17 Prozent, sagte Scaroni. Seit dem Herbst 2002 habe Enel kräftig an Wert zugelegt. "Mit dem neuen Börsengang nehmen wir zudem eine Last von der Aktie, weil die Märkte immer auf diesen Privatisierungsschritt gewartet haben und damit der Börsenwert nach unten gedrückt wurde."

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