Enel soll 11 Mrd. Euro zahlen
Mannesmann: Infostrada-Verkaufs könnte scheitern

Es sei nicht auszuschließen, dass die Auflagen der italienischen Kartellbehörde einer Durchführung der Transaktion entgegenstünden, teilte Mannesmann am Freitagabend mit.

Reuters LONDON. Die Vodafone-Tochter Mannesmann sieht mögliche Hindernisse durch die italienischen Wettbewerbshüter für den geplanten Verkauf des Telefon-Festnetzanbieters Infostrada an die italienische Enel. Es sei nicht auszuschließen, dass die Auflagen der italienischen Kartellbehörde einer Durchführung der Transaktion entgegenstünden, teilte Mannesmann am Freitagabend mit. Die Wettbewerbshüter hätten am 25. Januar die Prüfung des Vorhabens begonnen. Sofern die Prüfungsfrist nicht verlängert werde, ende sie am 11. März. Der Veräußerungsvertrag laufe am 28. Februar aus, sollten die Vertragsparteien nicht eine andere Vereinbarung treffen, hieß es weiter.

Enel soll für Infostrada nach früheren Mannesmann-Angaben 11 Mrd. Euro bezahlen. Zusätzlich werde Enel auch die Schulden des Unternehmens von 1,1 Mrd. Euro übernehmen, hatte es im Oktober geheißen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%