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Enel verfehlt Prognosen

Der italienische Energiekonzern Enel hat im ersten Quartal 2002 einen Rückgang seiner Gewinne verzeichnet und die Analystenprognosen verfehlt.

rtr MAILAND. Der Nettogewinn der Unternehmensgruppe sei auf 279 Mill. ? von 378 Mill. ? im Vorjahrsquartal gefallen, teilte Enel am Montag mit.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank den Angaben zufolge auf 2,016 (Vorjahr 2,050) Mrd. ?. Der operative Gewinn habe sich auf 760 (893) Mill. ? verschlechtert. Analysten hatten im Schnitt ein Ebitda von 2,053 Mrd. ? erwartet. Hintergrund des Gewinnrückgangs seien Kosten für Rückstellungen und Abschreibungen im Zusammenhang mit der Expansion ins Ausland und Übernahmen im Telekommunikationssektor, hieß es. Der Umsatz lag den Angaben zufolge mit 7,347 Mrd. ? lediglich um 0,1 % unter dem Vorjahresumsatz.

Unterdessen kündigte die italienische Regierung am Montag einen Wechsel im Management des Staatsunternehmens an und ernannte Piero Gnudi zum neuen Enel-Chairman. Das Finanzministerium gab in einer Mitteilung zudem die Ernennung von fünf Board-Mitgliedern des Staatsunternehmens bekannt. Zu einem neuen Chief Executive Officer wollte sich das Ministerium nicht äußern. Aus politischen Kreisen verlautete, dass Paolo Scaroni, Chef des britischen Glasherstellers Pilkington, dieses Amt übernehmen werde.

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