Enerbiekonzern wird neu geordnet
Arbeitsplätze bei RWE in Gefahr

Im Zuge der geplanten neuen Konzernstruktur bei dem Energiekonzern RWE könnten einem Zeitungsbericht zufolge rund 1 000 Arbeitsplätze wegfallen.

Reuters FRANKFURT. Formal solle über den Konzernumbau, der Einsparungen von mehreren hundert Millionen Euro bringen könnte, auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrates am 26. Juni entschieden werden, berichtete die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ). Bei RWE war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Der zusätzliche Stellenabbau solle ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen, hieß es in dem Bericht. Von Seiten des Betriebsrates sei bereits Zustimmung signalisiert worden. "Auf Basis der bisherigen Gespräche sind wir zuversichtlich, eine für den Konzern und unsere Arbeitsplätze gute Lösung zu finden", zitiert die Zeitung aus einer Erklärung der Arbeitnehmervertreter.

RWE-Chef Harry Roels hatte die Grundzüge der neuen Strategie bereits umrissen: weniger Komplexität, mehr Synergien und besserer Vertrieb. Wie Reuters aus dem Kreis der rund 50 am Konzept arbeitenden RWE-Manager erfahren hatte, wird unter anderem über eine Zusammenlegung der Kraftwerkstochter RWE Power mit der RWE Rheinbraun nachgedacht. In diese Führungsgesellschaft zur Stromerzeugung mit Sitz in Köln soll der WAZ zufolge auch die Dortmunder Harpen AG eingegliedert werden.

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