Energie
RAG weist Spekulationen über weitere Zechenstilllegungen zurück

Die RAG AG, Essen, hat Spekulationen über zusätzliche Zechenstilllegungen im deutschen Steinkohlebergbau zurückgewiesen.

vwd DÜSSELDORF. Die RAG AG, Essen, hat Spekulationen über zusätzliche Zechenstilllegungen im deutschen Steinkohlebergbau zurückgewiesen. Dies sei "völlig realitätsfern", erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl Starzacher am Montag. Die Ruhrkohle AG erfülle sämtliche Auflagen der Europäischen Union und halte sich "strikt" an die nationalen Vereinbarungen des Kohlekompromisses von 1997. Die EU-Kommission habe sämtliche Beihilfen für den deutschen Steinkohlebergbau bis einschließlich 1999 genehmigt. Derzeit läuft in Brüssel das Verfahren für die Kohlebeihilfen 2000.

Die in diesem Zusammenhang gestellten Nachfragen der EU-Kommission an die Bundesregierung zur Entwicklung der realen Förderkosten sind nach den Worten Starzachers ausführlich beantwortet worden. Es sei eindeutig belegt worden, dass die realen Produktionskosten seit 1994 um rund 15 % gesenkt worden seien, erläuterte er. Die RAG habe damit die Auflagen nach einer degressiven Gestaltung der Förderkosten erfüllt. Die RAG teilte weiter mit, man halte die Zusage ein, den bis zum Jahr 2002 geplanten Abbau von 25 000 Arbeitsplätzen sozialverträglich zu gestalten.

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