Energiekosten beschleunigten Teuerung von August auf September
USA: Verbraucherpreise steigen um 0,5 %

Die Verbraucherpreise sind in den USA von August auf September um 0,5 % gestiegen. Die kräftige Teuerung gehe vor allen auf höhere Energiekosten zurück, teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit. Im Vergleich zum Vorjahr betrage die Teuerungsrate im September 3,5 %. Bei der Kernrate, die die volatilen Energie- und Lebensmittelpreise ausschließt, verzeichnete das Ministerium einen Anstieg von 0,3 % im Jahres- und 2,6 % im Monatsvergleich.

dpa-afx WASHINGTON. Der Preisauftrieb fiel deutlicher aus als von Analysten erwartet worden war. Sie hatten im Durchschnitt mit einer Teuerung 0,4 % im Vormonatsvergleich gerechnet. Die Kernrate, ohne Nahrungsmittel- und Energiepreise, werde lediglich um 0,2 % gegenüber August steigen, hatten die Experten prognostiziert. Im August waren die Verbraucherpreise um 0,1 % gefallen und die Kernrate um 0,2 % gestiegen. Auf Jahresbasis lagen die entsprechenden Zahlen im August bei plus 3,4 % und plus 2,6 %.

Die Preise für Ölprodukte kletterten um 12,2 % und verzeichneten damit den höchsten Anstieg seit Februar. Seit Dezember 1999 verteuerten sich die Benzinpreise somit um 20,4 %. Auf das gesamte Jahr 1999 gerechnet, haben die Benzinpreise um 30,1 % zugelegt.

Baubeginne mit +0,3 % zum Vormonat unter Erwartungen

dpa-afx WASHINGTON. In den Vereinigten Staaten sind im Monat September 0,3 Prozent mehr Häuserbauten begonnen worden als im August. Damit lag die saisonbereinigte Jahresrate bei 1,530 Mill. Einheiten, teilte das US-Handelministerium am Mittwoch in Washington mit. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 0,6 % gerechnet. Im August sanken die Baubeginne um 0,1 % auf 1,525 Millionen ein.

Die Zahl der Bau-Genehmigungen stieg um 1,3 % auf 1,506 Mill. Einheiten nach einem Minus von 1,7 % im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Hausbau-Beginne im August um 6,0 Prozent nach oben.

Dresdner Bank: US-Konjunktur steht Abschwächung bevor

dpa/afx FRANKFURT. Laut Volkswirten der Dresdner Bank steht die US-Konjunktur im dritten Quartal vor einer Abschwächung. Die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) werde mit plus sechs Prozent Mitte dieses Jahres ihre Spitze erreicht haben, erklärten die Analysten.

Sinkende Nachfrage, wie sie sich in den fallenden privaten und gewerblichen Bauinvestitionen niederschlage, sorge für eine schwächere Konjunktur. Zudem führten niedrigere Staatsausgaben und eine sich weiter verschlechternde Handelsbilanz zu nachlassendem Wirtschaftswachstum.

Die US-Notenbank (Fed) werde auf absehbare Zeit reagieren. So werde sie in den kommenden Monaten ihre Leitzinsen unverändert lassen. Es bestehe sogar die Möglichkeit, dass die Fed im zweiten Quartal 2001 ihre Zinsen verringere.

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