Energiekosten sollen gesenkt werden
Deutsche Post setzt auf Straßenverkehr

Die Deutsche Post will künftig stärker auf den Transport auf der Straße setzen und den Luftverkehr reduzieren.

agr BONN. Damit sollen die Energiekosten gesenkt werden. Die Verlagerung auf die Schiene bleibt dagegen Wunschdenken. Die Bahn sei dazu weder in punkto Qualität, Schnelligkeit, Flexibilität noch Preis in der Lage, sagte Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Umwelt anlässlich der Vorstellung des ersten Umweltberichts des Logistikkonzerns.

Insbesondere die Schnittstellen zwischen Schiene und Straße seien eine Katastrophe. Die Post betreibt mit knapp 60 000 Fahrzeugen einen der größten Fuhrparks in Deutschland. "Wir wollen zwar Güterverkehr auf die Schiene verlagern, doch die Kunden machen dies nicht mit," sagte Wulf-Mathies. So lasse die Auslastung des in Kooperation mit der Deutschen Bahn (DB Cargo) angebotenen Parcel Intercity zwischen Hamburg und München zu wünschen übrig. Der Zug sei nicht gewinnbringend, sagte Wulf-Mathies. Die Ost-West-Verbindung zwischen Köln und Wustermark sei sogar wieder eingestellt worden.

Laut Ifeu für Energie- und Umweltforschung-Institut führt ein Wechsel von der Straße auf die Schiene ohnehin zu keiner wesentlichen Verbesserung der Energiebilanz. Einsparpotentiale werden dagegen in der weitgehend automatisierten Sortierung in den Brief- und Paketzentren gesehen.

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