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Energierecht

BGH-Urteilvom 25.02.1998 00:00:00 - VIII ZR 276/96



Bundesgerichtshof
Energierecht


AVBEltV § 6; AGBG § 9

Die in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Stromversorgungsunternehmens in Lieferverträgen mit Sonderkunden verwendete Klausel:

Für Schäden, die ein Kunde durch Unterbrechung der Elektrizitätsversorgung oder durch Unregelmäßigkeiten in der Elektrizitätsbelieferung erleidet, haftet das Elektrizitätswerk aus Vertrag oder unerlaubter Handlung im Falle eines Vermögensschadens, es sei denn, dass dieser weder durch Vorsatz noch durch grobe Fahrlässigkeit des Inhabers des Elektrizitätswerks oder eines vertretungsberechtigten Organs oder Gesellschafters des Elektrizitätswerks verursacht worden ist.

Bei grob fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden ist die Haftung des Elektrizitätswerks gegenüber dem einzelnen Kunden auf jeweils 5000 Deutsche Mark begrenzt.

hält einer Inhaltskontrolle nach § 9 AGBG stand.

BGH-Urteil vom 25.02.1998 - VIII ZR 276/96





Quelle: DER BETRIEB, 06.10.2004

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