Energieversorger bald im Vattenfall-Verbund
Letzte HEW-Hauptversammlung

Die Hamburgische Electricitäts-Werke AG hat die Weichen für ihre Zukunft im Verbund der neuen Vattenfall Europe gestellt.

HB/dpa HAMBURG. "Diese 108. Hauptversammlung der HEW ist eine Zäsur in der Geschichte unseres Unternehmens und in der deutschen Stromwirtschaft", sagte Vorstandschef Klaus Rauscher beim letzten HEW-Aktionärstreffen am Mittwoch in Hamburg. Großaktionär ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall.

Zur Vattenfall Europe AG (Berlin) gehören neben der HEW die ostdeutschen Braunkohleverstromer VEAG und Laubag sowie die Berliner Bewag. An diesem Donnerstag wird das neue Unternehmen in das Handelsregister eingetragen. Die Berliner Holding will die Bandbreite der Energieversorgung von der Beschaffung über den Handel bis zum Vertrieb von Energie abdecken.

Der neue Konzern soll neben Eon und RWE eines der drei führenden Unternehmen der Strombranche in Deutschland sein. "2005 wollen wir (Vattenfall Europe) ein Ergebnis von einer Milliarde Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit) schreiben", sagte der designierte Vattenfall-Chef Rauscher der Nachrichtenagentur dpa.

Das operative HEW-Ergebnis ist im 1. Halbjahr schwächer ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Konkrete Zahlen nannte Rauscher dazu nicht. Er verwies darauf, dass unter anderem wegen des ungeplanten Stillstandes des Kernkraftwerkes Brunsbüttel am Markt zusätzlich Strom beschafft werden musste. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum um 40,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Stromverkäufe des Vertriebs verdoppelten sich außerhalb Hamburgs nahezu auf 3,93 Milliarden Kilowattstunden. Der Stromabsatz in der Hansestadt war im Berichtszeitraum konjunktur- und wettbewerbsbedingt um 1,2 Prozent rückläufig.

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