"Enge Zusammenarbeit"
Austrian Airlines schließt Einstieg der Lufthansa aus

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) schließt einem Zeitungsbericht zufolge den Erwerb von 10 % ihrer Aktien durch den Mitbewerber Lufthansa aus.

dpa-afx WIEN. Austrian Airlines wolle die Aktien selbst erwerben, zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" den AUA-Vorstandssprecher Vagn Sörensen. Die EU prüft derzeit eine Zusammenarbeit der beiden Gesellschaften.

Auch sonst gebe es keine Pläne für einen Einstieg der Lufthansa in sein Unternehmen, sagte Sörensen. Eine Lufthansa-Sprecherin wollte weder den Zeitungsbericht noch die Aussagen des AUA-Managers kommentieren.

Die geplante engere Zusammenarbeit soll mit dem deutschen Luftfahrtkonzern "in Form eines vertraglichen Gemeinschaftsunternehmens im Nahverkehr erfolgen", sagte Sörensen dem Blatt. Eine Genehmigung dieser Pläne durch die EU ist nach seiner Ansicht wahrscheinlich. Austrian Airlines würden auch in fünf Jahren noch als "eigenständige österreichische Fluglinie" existieren.

Die 10 % der AUA-Aktien waren nach Angaben der Zeitung ursprünglich im Besitz der Swissair und sind seit Monaten an die Schweizer Investmentbank Credit Swiss First Boston verpfändet.

Erst Dienstag hatte Austrian Airlines einen voraussichtlichen Jahresverlust von rund 150 Mill. Euro bekannt gegeben. Zudem sollen 12 % aller Arbeitsplätze bis 2002 gestrichen werden.

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