England liebt Wayne Rooney
Michael Owen zittert um Stammplatz

Geht es nach der Yellow Press, muss Michael Owen nach bisher enttäuschenden Leistungen seinen Platz im englischen Nationalteam sofort räumen. Der einflussreiche britische "Blätterwald" hat sich von ihm abgewendet und huldigt lieber dem neuen "Wunderkind" Wayne Rooney.

HB LISSABON. Teammanger Sven-Göran Eriksson steht angesichts der öffentlichen Kritik offenbar auch nicht mehr bedingungslos hinter dem 24-Jährigen, der Ende der 90er Jahre selber als "Wunderstürmer" gefeiert wurde. "Niemand ist unantastbar", sagt er.

Owen selber macht sich dennoch noch keine großen Sorgen und teilt lieber die Begeisterung um seinen jüngeren Teamkollegen Wayne Rooney vom FC Everton, der ihn derzeit klar in den Schatten stellt. Rooney lag nach seinen zwei Toren beim 3:0 gegen die Schweiz ganz England zu Füßen. "Wayne ist ein außergewöhnlicher Spieler und für sein Alter schon sehr reif. Ich freue mich mit ihm", sagte Owen über seinen 18-jährigen Sturmpartner und fühlte sich an seine eigene Karriere erinnert.

Als Owen mit 18 Jahren und 59 Tagen im Februar 1998 gegen Chile sein internationales Debüt gab, trug sich Owen als jüngster englischer Nationalspieler des 20. Jahrhunderts ein. Nur sechs Monate später, bei der Weltmeisterschaft in Frankreich, erlebte der 1,75 m große Angreifer seine erste Sternstunde, als er gegen Argentinien nach einem beherzten Sololauf ein Traumtor erzielte.

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