Engpässe unter anderem auch in Dienstleistungsberufen
Der deutschen Wirtschaft fehlen nicht nur IT-Experten

ap KÖLN. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit sucht die Wirtschaft händeringend Mitarbeiter. Dies gilt nach einer Untersuchung des Institutes der deutschen Wirtschaft (iw) nicht nur für die Computerbranche. Engpässe gab es zuletzt in Westdeutschland sowohl bei Dienstleistungsberufen wie Wirtschaftsprüfern und Werbefachleuten als auch in der Industrie, wie die Experten am Dienstag berichteten. Aber auch in einigen Berufen mit mittlerer oder geringerer Qualifikation fehlten Mitarbeiter.

Den Angaben zufolge betrug die Arbeitslosenquote bei den Computer-Spezialisten 1999 lediglich 4,4 % und auf 100 sozialpflichtig Beschäftigte kamen fast drei gemeldete offene Stellen. Zudem stand laut iw im September 2000 jedem freien Arbeitsplatz lediglich ein arbeitsloser EDV-Experte gegenüber. Bei den Maschinenschlossern waren weniger als sechs Prozent arbeitslos gemeldet.

Auf 100 beschäftigte Kellner kamen den Angaben zufolge 1999 immerhin 5,5 offene Stellen und um jeden zu vergebenden Job für Elektroinstallateure konkurrierten im September 2000 rechnerisch gerade einmal zwei Bewerber. Noch besser war die Situation für Hilfsarbeiter, hier kamen nur 1,7 Jobsucher auf eine freie Stelle. Die Arbeitslosenquote erreichte 1999 gerade einmal 5,2 %.

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