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ENI-Chef: Konzern muss Marktkapitalisierung auf 150 Mrd Euro verdoppeln

Der italienische Versorger Eni SpA muss nach Aussage von Vorstandschef Vittorio Mincato in den kommenden Jahren seine Größe und Marktkapitalisierung verdoppeln, um sich gegen feindliche Übernahmeversuche abzusichern.

dpa-afx MAILAND. Der italienische Versorger Eni SpA muss nach Aussage von Vorstandschef Vittorio Mincato in den kommenden Jahren seine Größe und Marktkapitalisierung verdoppeln, um sich gegen feindliche Übernahmeversuche abzusichern. Eni sollte eine Marktkapitalisierung von rund 150 Mrd. Euro erreichen, sagte Mincato der "Financial Times" (Montagausgabe).

Zugleich kündigte der Firmenchef eine größere Übernahme an, sobald sich der Ölpreis wieder abschwäche. Beim derzeitigen Preis von mehr als 50 Dollar je Barrel Rohöl sei die Marktlage ungünstig, sagte Mincato. "Aber wenn die Preise wieder sinken, halten wir Ausschau nach Gelegenheiten."

Seiner Ansicht nach würde sich auch die italienische Regierung nicht gegen eine Übernahme stellen, die teilweise durch Aktien finanziert werde, selbst wenn sich dadurch der Staatsanteil auf unter 30 Prozent reduzieren würde. Wichtig sei nur, dass Eni seine Unabhängigkeit und seine italienischen Wurzeln behalte.

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