Enkel Erik nach erster Etappe in St. Louis eingetroffen
Neuauflage von Lindberghs Atlantik-Flug

Der 36-Jährige flog am Sonntag mit seiner Maschine "New Spirit of St. Louis" von San Diego nach Chesterfield bei St. Louis in Missouri und kopierte damit die erste Etappe des Flugs seines Großvaters.

wiwo/ap CHESTERFIELD/USA. Von St. Louis will er am Samstag nach Farmingdale im Staat New York fliegen und von dort aus am 1. Mai den Transatlantikflug starten. Nach seiner Landung zwei Stunden vor der geplanten Zeit bezeichnete Lindbergh den Flug als ereignislos, abgesehen von mehrstündigen Turbulenzen. "Ich habe nichts dagegen, mich jetzt ein paar Tage auszuruhen", sagte er. Auf die Frage, was sein Großvater wohl von seinem Vorhaben halten würde, antwortete er: "Vielleicht würde er sagen, 'warum machst du so etwas Verrücktes?'. Ich habe keine Ahnung. Ich bin sehr aufgeregt."

Charles Lindbergh brauchte mit seiner "Spirit of St. Louis" für die Reise über den Atlantischen Ozean bei einer Geschwindigkeit von 173 Kilometern pro Stunde insgesamt 33,5 Stunden. Sein Enkel plant für die rund 5 800 Kilometer lange Strecke von New York nach Paris weniger als 21 Stunden dafür ein; sein Flugzeug schafft 296 Kilometer in der Stunde. Die einmotorige Maschine vom Typ Lancair Columbia 300 ist mit modernster Kommunikationstechnologie ausgestattet. Sein Großvater musste sich dagegen vor 75 Jahren auf seine Berechnungen und den Kompass verlassen. Erik Lindbergh ist gelernter Pilot und arbeitet als Künstler im Raum Seattle.

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