Enorme Abfindungen und großzügige Pensionsregelungen für ehemalige Mannesmann-Vorstände
Ermittlungen gegen IG-Metall-Chef Zwickel

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen ehemalige Manager und Aufsichtsratsmitglieder der Mannesmann AG ausgeweitet. Nach Informationen des Handelsblatts sind frühere Mannesmann-Aufsichtsratsmitglieder, darunter IG-Metall-Chef Klaus Zwickel, verstärkt im Visier der Staatsanwälte wegen des Verdachts auf Untreue.

slo/vwd DÜSSELDORF. Sie sollen neben enormen Abfindungen auch großzügige Pensionsregelungen für ehemalige Mannesmann-Vorstände im Übernahmekampf gegen die britische Vodafone Group Plc beschlossen haben. Demnach sollen an etwa 18 Ex-Vorstandsmitglieder rund 60 Mill. DM im Rahmen einer Pensionsabfindung gezahlt worden sein. Die IG Metall erklärte, sie könne ein Ermittlungsverfahren gegen Zwickel nicht bestätigen. Sie wies aber den Vorwurf zurück. Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser sagte, er habe damals vor der Zahlung verbesserter Pensionszulagen an Ex-Manager abgeraten, weil es keine Anspruchsgrundlage gegeben habe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Monaten auch gegen Esser und andere Manager wegen des Verdachts auf Untreue und Bestechlichkeit. Es geht um die hohen Abfindungen und Prämien, die nach der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone gezahlt wurden.

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