„Enorme“ Schäden
Unwetter in Süd- und Ostdeutschland

Heftige Gewitter mit unwetterartigen Regenfällen haben in der Nacht zum Mittwoch in Teilen von Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg Orte und Straßen unpassierbar gemacht.

dpa/HB HAMBURG. Innerhalb von kürzester Zeit gingen bei der Polizei in Mannheim 700 Notrufe ein. Mehr als 300 Keller wurden überflutet. Der Schaden durch die Unwetter sei "enorm", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Auch im Landkreis Esslingen wurden erneut zahlreiche Keller und Garagen überschwemmt.

Im Vogtland in Sachsen war die Bundesstraße 169 zwischen Neuensalz und Mechelgrün zeitweise gesperrt. Dort habe es auf 100 Meter Breite einen Erdrutsch gegeben. Allerorts kam es bis in den Morgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Thüringen traf es vor allem traf Ortschaften im Wartburgkreis und im Kreis Saalfeld- Rudolstadt. Dort mussten mehrere Straßen wegen Wasser- und Schlammmassen gesperrt werden. Orte waren zeitweise nicht befahrbar, weil sie völlig unter Wasser standen.

Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für den Mittwochmorgen vor kräftigen Gewittern in Thüringen und Sachsen. Gebietsweise könnten bis zu 50 Liter pro Quadratmeter und örtlich sogar noch mehr Regen fallen. Auch starker Hagelschlag sei zu erwarten.

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