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Entführungen setzen Kureia unter DruckDPA-Datum: 2004-07-17 10:32:51

Ramallah (dpa) - Wegen der Serie von Entführungen im Gazastreifen ist die palästinensische Regierung von Ahmed Kureia unter Druck geraten. Der palästinensische Verhandlungsminister Sajeb Erekat sagte am Samstag im Rundfunk: «Wenn wir unsere Verantwortung nicht schultern können, sollten wir den Weg für andere freimachen.»

Ramallah (dpa) - Wegen der Serie von Entführungen im Gazastreifen ist die palästinensische Regierung von Ahmed Kureia unter Druck geraten. Der palästinensische Verhandlungsminister Sajeb Erekat sagte am Samstag im Rundfunk: «Wenn wir unsere Verantwortung nicht schultern können, sollten wir den Weg für andere freimachen.»

Berichte, wonach Kureia nach einer Sitzung am Samstag einen Rücktritt seiner Regierung bekannt geben könnte, wurden aber offiziell nicht kommentiert.

Der Chefunterhändler Erekat sagte, die Situation im Gazastreifen habe sich in gefährlicher Weise verschlechtert. Die Palästinensische Autonomiebehörde müsse Gesetzlosigkeit und Chaos in ihren Gebieten beenden. Am Freitag waren eine Gruppe französischer Techniker und zwei Polizeioffiziere von unterschiedlichen Gruppen verschleppt und später freigelassen worden. Die Autonomiebehörde hat in der Nacht zum Samstag den Notstand über den Gazastreifen verhängt.

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