Entgegen dem allgemeinen Trend
Ostdeutsche Textilindustrie mit Umsatzplus

dpa FRANKFURT/M. Die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie hat 2000 entgegen dem allgemeinen Trend der Branche ihren Umsatz nach vorläufigen Zahlen um sieben Prozent auf rund 3,5 Mrd. DM gesteigert. "Vor einem Jahr hieß es noch, die Branche habe im Osten wenig Zukunft", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (vti), Bertram Höfer, am Donnerstag in Frankfurt auf der Fachmesse Heimtextil. Inzwischen blickten die meisten Hersteller aber "verhalten optimistisch" nach vorne. Höfer rechnet für 2001 mit einem erneuten Umsatzplus, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen.

Vor allem die Entwicklung von High-Tech-Produkten, so genannter technischer Textilien, habe 2000 zur positiven Entwicklung im Osten beigetragen. Auch das Geschäft mit Haus- und Heimtextilien wie Bett- und Tischwäsche habe ein kräftiges Wachstum verzeichnet, sagte Höfer. Motor der Entwicklung sei aber "eindeutig der Export" mit einem Umsatzplus von rund 14 % gewesen.

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