Entgegen den eigenen Erwartungen
Gesenkte Kosten retten NTT DoCoMos schwarze Zahlen

Der größte japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 862 Millionen Yen (rund 7,4 Millionen Euro) erwirtschaftet. Damit übertraf DoCoMo die eigene noch im April geäußerte Erwartung von einem Nettoverlust über 36 Milliarden Yen.

Reuters TOKIO. Das Ergebnis sei durch hohe Abschreibungen auf das Auslandsgeschäft belastet worden, teilte NTT am Mittwoch mit. DoCoMos ehrgeizige Expansionspläne im Ausland hatten sich im vergangenen Geschäftsjahr nicht wie geplant erfüllt.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 10,4 Prozent auf 5,17 Billionen Yen (44 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis habe sich im Jahresvergleich um 29 Prozent auf eine Billion Yen verbessert.

Einsparungen bei nicht-operativen Kosten führten laut DoCoMo letztendlich entgegen den ursprünglichen Erwartungen zu einem leichten Gewinn.

Der japanische Konzern, der mit "i-Mode" weltweit eine Plattform für den Internetzugang für Handys vertreibt, rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem weiteren - wenn auch langsameren - Wachstum. Für das laufende Jahr sagt der Konzern mit einem Umsatzwachstum von 3,9 Prozent auf 5,37 Billionen Yen voraus.

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