Entgeltumwandlung eine der lukrativsten Sparformen überhaupt
Zwei Klicks zur Betriebsrente

Es war ein echter Durchbruch für die Betriebsrente: Ende Juni kündigte Sozialminister Franz Müntefering an, dass die Beträge, die ein Arbeitnehmer von seinem Bruttolohn in eine betriebliche Altersvorsorge abzweigt, auch künftig sozialabgabenfrei bleiben. Das soll wohl so kommen und bedeutet bares Geld für Sparer. Doch viele Arbeitnehmer nutzen die Gelegenheit immer noch nicht. Dabei ist es gar nicht so kompliziert.

Hier der Versuch: Zwei Klicks auf der Intranetseite des Arbeitgebers führen schon weit. "Service" klick, "Gruppenverträge" klick. Dort steht schon die Telefonnummer des Ansprechpartners von der Pensionskasse. Er macht die Arbeit und rechnet alles aus.

Einmal nachfragen eröffnet die Chance, mit staatlicher Hilfe die spätere Rente ordentlich aufzubessern. Denn seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer Anspruch darauf, dass ihm sein Arbeitgeber einen Weg zum Vorsorgesparen über den Betrieb anbietet. Bis zu 210 Euro im Monat kann der Beschäftigte steuerfrei von seinem Lohn abzweigen und in einen vom Betrieb abgeschlossenen Privat-Rentenvertrag einzahlen. Häufig schließen die Betriebe Gruppenverträge mit Lebensversicherern ab. Die Abschlusskosten sind dabei meist niedriger, als bei einer individuell abgeschlossenen Lebensversicherung. Die eingezahlten Beiträge sind nicht nur steuerfrei, es sind auch keine Sozialabgaben fällig.

Die Sozialabgabenfreiheit war ursprünglich per Gesetz bis 2008 begrenzt. Damit wäre für die meisten Arbeitnehmer ein entscheidender finanzieller Vorteil der "Entgeltumwandlung", wie diese Form des Vorsorgesparens heißt, weggefallen. Viele Betriebe haben obendrein bisher ihre eigenen gesparten Beiträge noch drauf gelegt. Jetzt ist der Weg frei: Auch künftig ist aller Voraussicht nach auf die Beiträge zur Betriebsrente keine Kranken- und Arbeitslosenversicherung fällig.

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