Entschädigungszahlungen
Österreich zahlt 6 Mrd. Schilling an NS-Zwangsarbeiter

US-Vizefinanzminister Stuart Eizenstat und der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel haben in der Nacht zum Freitag Einigkeit über Entschädigungszahlungen an NS-Zwangsarbeiter erzielt.

dpa/afx WIEN. US-Vizefinanzminister Stuart Eizenstat und der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel haben in der Nacht zum Freitag Einigkeit über Entschädigungszahlungen an NS-Zwangsarbeiter erzielt. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete, sollen 6,0 Mrd. Schilling (rund 866 Mill. DM) für die rund 150.000 noch lebenden ehemaligen NS-Zwangsarbeiter ausgeschüttet werden.



Eizenstat wollte über das Thema am Morgen vor seinem Rückflug in die USA auch mit Bundespräsident Thomas Klestil sprechen. Bei den Verhandlungen über die Entschädigung der ehemaligen NS-Zwangsarbeiter orientiert sich Österreich weitgehend am deutschen Vorbild. Die Enteignung jüdischen Besitzes soll getrennt erörtert werden. Einige US-Anwälte lehnten dieses Vorgehen bisher ab.

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