Entscheidung am Samstag
Dressur-Equipe auf Goldkurs

Die vermeintlich sicherste Goldmedaille des deutschen Olympia-Teams ist nicht in Gefahr. Die favorisierte deutsche Mannschaft führt nach der Hälfte des Grand-Prix-Wettbewerbes am Freitag deutlich. Dabei profitiert man auch von Aussetzern der Konkurrenz.

HB ATHEN. Das US-Team, das als schärfster Konkurrent galt, patzte und liegt mit nur 138,292 abgeschlagen auf Rang zwei. "Bei dieser Mannschaft kann es kein anderes Ziel als Gold geben", sagte Schmidt. Das deutsche Team hat seit 1973 bei keinem internationalen Wettkampf verloren.

Der von vielen Dressurfans erhoffte Zweikampf zwischen Deutschland und den USA war bereits so gut wie beendet, bevor er überhaupt richtig begonnen hatte: Die US-Reiterin Lisa Wilcox musste mit ihrem Relevant als Erste ins Viereck und kam mit schwachen 68,792 Prozentpunkten wieder heraus. "Das Ergebnis war sehr enttäuschend", klagte die im niedersächsischen Cappeln lebende Reiterin. "Aber so ist das, wenn man als Erste reitet", meinte Wilcox.

Die deutschen Reiter durften hingegen zufrieden sein. "Ich hatte den Auftrag, die Erste abzufangen", berichtete Kemmer (71,292) grinsend, "das habe ich erledigt." Mit ihrem zehnjährigen Hannoveraner-Wallach legte sie eine fast fehlerfreie Runde hin. Das Ergebnis von Wilcox, die vor einem Jahr als Vize-Europameisterin in der offenen Wertung geglänzt hatte, bekam sie vor dem Einritt mit: "Das hat mich beruhigt."

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