Entscheidung bei Sitzung von Sicherheitsrat
Arafat ordnet Ende der Angriffe in Palästinensergebieten an

In einer Arafat-Aufforderung hieß es: "Alle unbekannten Schützen" sollten nicht mehr von den Gebieten im Westjordanland und im Gazastreifen aus auf israelische Ziele schießen.

afp GAZA. Palästinenserpräsident Jassir Arafat hat ein Ende der Angriffe auf israelische Ziele in den Autonomiegebieten angeordnet. Ein hochrangiger Palästinenservertreter sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP, diese Entscheidung sei in der Nacht bei einer Sitzung des palästinensischen Sicherheitsrates unter Vorsitz von Arafat getroffen worden. Demnach hieß es in der Aufforderung an "alle unbekannten Schützen", sie sollten nicht mehr von den Gebieten im Westjordanland und im Gazastreifen aus auf israelische Ziele schießen, die vollständig unter palästinensischer Kontrolle stünden. Dasselbe gelte für sämtliche bewohnte Gebiete in palästinensischen Regionen. Mit dem Hinweis auf "unbekannte Schützen" bezog sich Arafat offenbar auf frühere Äußerungen, mit denen er seine Verantwortung für Gewalttaten der Palästinenser zurückgewiesen hatte. Bei den seit Ende September andauernden Unruhen wurden mehr als 220 Menschen getötet, die meisten von ihnen Palästinenser.

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