Entscheidung der EU-Behörden steht noch aus
US-Kartellwächter billigen Fusion Vivendi-Seagram

afp PARIS. Die US-Kartellbehörden haben keine Einwände gegen die Fusion der europäischen Medienkonzerne Vivendi und Canal+ mit der kanadischen Seagram-Gruppe. Das gab Vivendi am Donnerstag in Paris bekannt. Die drei Unternehmen hatten ihr Fusionsvorhaben im Juni bekannt gegeben.

Vivendi wird dabei den kanadischen Konzern per Aktientausch für 34 Milliarden Dollar (72,8 Milliarden Mark) erwerben. Zugleich wird Canal+ wieder zur vollständigen Tochter von Vivendi. Das neue transatlantische Unternehmen kommt rechnerisch auf einen Jahresumsatz von 55 Milliarden Euro (107,6 Milliarden Mark), davon rund 17 Milliarden Euro (33,2 Milliarden Mark) im Telekom -, Musik- und Filmbereich.

Es wird eigenen Angaben zufolge zum zweitgrößten Medienkonzern der Welt hinter AOL/Time-Warner aufrücken. Die EU-Kartellwächter haben der Fusion hingegen noch nicht zugestimmt.

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