Entscheidung der EU-Kommission
T-Mobile und MMO2 dürfen bei UMTS kooperieren

Die EU-Kommission will die Kooperation zwischen dem deutschen Marktführer T-Mobile und der britischen MMO2 beim Aufbau der UMTS-Mobilfunknetze billigen. Das teilte die Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Bei der Vereinbarung gehe es um erhebliche Kosteneinsparungen beim Aufbau der Netze der dritten Mobilfunkgeneration.

HB BRÜSSEL/DÜSSELDORF. Zunächst würden noch Stellungnahmen von Konkurrenten und sonstigen Marktbeteiligten abgewartet, hieß es. Die Telekom-Tochter T-Mobile und MMO2 hatten ihre Kooperationsverträge in Brüssel zur Genehmigung eingereicht. Die Zusammenarbeit betrifft den UMTS-Netzaufbau in Deutschland und Großbritannien.

Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hatte vor gut einem Jahr grundsätzlich eingeschränkte Kooperationen der Netzbetreiber gestattet. Dies betrifft unter anderem die gemeinsame Nutzung von Sendemasten, Antennenstandorten sowie von Sende-, Empfangs- und Steuerungselementen. Die Netze müssen allerdings weiterhin unabhängig betrieben werden können.

Neben Telekom und MMO2, die in Deutschland als O2 (früher: VIAG Interkom) auftritt, hatten auch der Düsseldorfer Mobilfunkbetreiber E-Plus und Quam (Telefónica/Sonera) angekündigt, beim UMTS-Netzaufbau zusammenarbeiten zu wollen. Quam hat inzwischen seine UMTS- Aktivitäten auf Eis gelegt. Keine Kooperationspartner haben bislang Vodafone D2 und Mobilcom.

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