Entscheidung des Arbeitsgerichts Frankfurt
Computer sind keine Sündenböcke für Unterschlagung

dpa FRANKFURT/M. Pauschale Hinweise auf fehlerhafte Computer schützen Arbeitnehmer nicht vor einer fristlosen Kündigung wegen Unterschlagung oder Diebstahls. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt entschieden. Es wies damit die Klage eines Busfahrers ab, der wegen Unterschlagung von mehr als 10 000 DM aus der Fahrgeldkasse fristlos entlassen worden war (Az: 4 Ca 6763/00).

Er hatte die Differenzen Bargeldbestand und den vom Fahrkartencomputer ausgewiesenen Beträgen mit nicht näher beschriebenen Fehlern im Computersystem begründet. Eine Überprüfung der Geräte lieferte keinen Anhaltspunkt für Mängel.Deshalb liege ein "dringender Tatverdacht" gegen den Arbeitnehmer wegen Diebstahls oder Unterschlagung vor, der eine Kündigung rechtfertige.

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