Entscheidung erst im kommenden Jahr
Verkauf der Bankgesellschaft Berlin verzögert sich

Der Verkauf der mehrheitlich landeseigenen Bankgesellschaft Berlin verzögert sich. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) kündigte in der "Berliner Zeitung" (Donnerstag) an, dass die Entscheidung erst im kommenden Jahr fallen werde.

HB/dpa BERLIN. "Ich hoffe, dass wir Ende Januar entscheiden können, mit welchem Bieter wir die Schlussverhandlungen führen." Im Rennen um den krisengeschüttelten Finanzkonzern sind derzeit noch zwei Investorengruppen aus den USA. Ursprünglich war die Entscheidung bis zum Jahresende erwartet worden.

Die Bankgesellschaft war durch riskante Immobiliengeschäfte an den Rand des Zusammenbruchs geraten und nur durch Milliardenhilfen des Landes gerettet worden. Derzeit verhandelt der rot-rote Berliner Senat mit den US-Investoren BGB Capital Partners und Lone Star über eine Privatisierung.

Berlin hält eine Mehrheit von 81 Prozent an der Bankgesellschaft, die sich derzeit auf Sanierungskurs befindet. Der operative Verlust soll in diesem Jahr halbiert werden. Im vergangenen Jahr betrug das Minus noch 634 Millionen Euro. Für 2003 rechnet der Finanzkonzern mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Zur Bankgesellschaft gehören unter anderem die Berliner Sparkasse, die Berliner Bank, die Weberbank und die Berlin Hyp.

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