Entscheidung fällt in den nächsten sechs Wochen
Traditionsmarke Rolls-Royce könnte in Deutschland gebaut werden

dpa LONDON. BMW hat nach einem britischen Zeitungsbericht damit gedroht, den Rolls-Royce von 2003 an nicht in Großbritannien, sondern in Deutschland zu bauen.

Bisher plant der Münchner Autohersteller den Bau einer neuen Fabrik in Goodwood in der englischen Grafschaft West Sussex. Da das Gelände aber in der Nähe eines Naturgebietes liege, stoße das Projekt auf Proteste, berichtete die Wirtschaftszeitung "Sunday Business".

Sollten die örtlichen Behörden keine Baugenehmigung erteilen, will BMW diese Entscheidung den Angaben zufolge akzeptieren und den Rolls Royce - außerhalb Großbritanniens herstellen, entweder in den USA oder - was wahrscheinlicher sei - in Deutschland. In den nächsten sechs Wochen sei mit einer Entscheidung zu rechnen.

Eine BMW-Sprecherin wurde mit den Worten zitiert, wenn das Werk nicht genehmigt würde, würde man wahrscheinlich auf eine schon bestehende Fabrik ausweichen, "auf Grund der Notwendigkeit, die Produktion 2003 zu beginnen". In dem Jahr übernimmt BMW von VW die Rechte für die Marke Rolls-Royce. Bisher hatte BMW betont, der Rolls Royce - könne als Inbegriff englischer Tradition nur auf der Insel gebaut werden.

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